Gefunden auf WAZ digital 2 ter Mülheimer Firmenlauf

Mehr Platz für die Schnellen
Christian Hengmith organisiert den Mülheimer Firmenlauf. Ein paar Dinge sollen 2018 noch verbessert werden, damit es ein Spaß für alle wird

Der Start der Sportler beim ersten Mülheimer Firmenlauf im vergangenen Juni. Beim zweiten Lauf im Mai soll der Startmodus verändert werden.

Früher war er selber erfolgreicher Mittelstreckler, seit einigen Jahren organisiert Christian Hengmith (29) mit viel Energie Breitensportveranstaltungen: als Projektleiter bei der Bunert Marketing GmbH. Hierzu gehört der Mülheimer Firmenlauf, der am 8. Mai 2018 zum zweiten Mal startet. Die Premiere war überwiegend geglückt, nun wollen es alle Beteiligten noch besser machen.

Sie sagen, es sei nicht leicht gewesen, für 2018 überhaupt einen Termin zu finden. Wo lag das Problem? Christian Hengmith: In Mülheim ist relativ viel los an Kulturveranstaltungen. Außerdem haben wir in diesem Jahr eine Woche Pfingstferien und die Fußball-WM. Da gab es gar nicht mehr viele Möglichkeiten. Beim ersten Mülheimer Firmenlauf Anfang Juni 2017 sind knapp 1900 Sportler angetreten. Mit wie vielen Teilnehmern rechnen Sie dieses Mal? Wir erwarten eine Steigerung. Unsere Erfahrung aus anderen Städten ist, dass sich solche Veranstaltungen entwickeln müssen. Im ersten Jahr sind viele skeptisch. Wenn noch mehr Leute mitlaufen, wird es aber auf der 5,4-Kilometer-Runde noch enger. Schon im letzten Jahr haben viele Läufer kritisiert, dass es an manchen Stellen Gedränge gab. Warum halten Sie an der Streckenführung fest? Die Strecke an sich ist total attraktiv und schön… …aber ist sie auch geeignet? Ja, auf jeden Fall. Wir müssen allerdings den Startmodus etwas verändern, damit nicht so viele gleichzeitig loslaufen. Also Wellenstarts in verschiedenen Gruppen, zeitlich versetzt? Nicht direkt. Aber wir wollen den Kanal im Startbereich stark verengen, so dass immer nur wenige Leute gleichzeitig über die Linie laufen können. Dadurch entzerrt sich das Feld auch auf der Strecke. Die Teilnehmer sollen sich selber entsprechend aufstellen: Schnellere Läufer nach vorne, langsamere, auch Walker, nach hinten. Besonders auf dem Fossilienweg muss man auch auf Steinbrocken und andere Hindernisse achten. Überholmanöver sind da sehr riskant. Auf dem Fossilienweg werden wir die Strecke zusätzlich absichern. Aber es soll ja eine Breitensportveranstaltung sein, bei der vor allem der Spaß zählt, weniger die Zeit. Beim Essener Firmenlauf hat in den ersten Jahren auch noch nicht alles geklappt, da gab es Beschwerden, die Strecke sei zu eng. Aber das hat sich rapide verbessert, weil sich die Leute jetzt entsprechend aufstellen. Beim Mülheimer Firmenlauf 2017 haben Sportler aus dem Bunert­-Team die drei ersten Plätze abgeräumt. Treten Sie am 8. Mai 2018 wieder mit einer eigenen Mannschaft an? Das wissen wir noch nicht. Aber eine schöne Neuerung wird es dieses Mal geben. Und zwar? Letztes Jahr gab es Probleme mit den Parkplätzen. Jetzt dürfen die Läufer auch das Parkhaus der Hochschule Ruhr West kostenlos mit nutzen. Aber dennoch wird es knapp, man sollte besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Rad oder zu Fuß kommen.

Dieser Beitrag wurde unter AWR Blog abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar