35. Ratinger Neujahrslauf: Neue Strecke fürs neue Jahr

35. Ratinger Neujahrslauf: Neue Strecke fürs neue Jahr

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Von Joachim Dangelmeyer

Am 6. Januar fällt der Startschuss zum 35. Neujahrslauf. Der Hauptlauf führt zweimal durch die Innenstadt.

Jetzt aber ganz schnell los: Nicht nur bei den jüngsten Teilnehmern, sondern auch bei den Zuschauern ist der Bambini-Lauf einer der Höhepunkte der Veranstaltung.

Jetzt aber ganz schnell los: Nicht nur bei den jüngsten Teilnehmern, sondern auch bei den Zuschauern ist der Bambini-Lauf einer der Höhepunkte der Veranstaltung.ArchivJetzt aber ganz schnell los: Nicht nur bei den jüngsten Teilnehmern, sondern auch bei den Zuschauern ist der Bambini-Lauf einer der Höhepunkte der Veranstaltung.

Ratingen. Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen. Der 35. Ratinger Neujahrslauf am Sonntag, 6. Januar, kann kommen. Das Organisationsteam des ASC Ratingen West wartet nur noch auf die Genehmigung der Stadtverwaltung.

Es rechnet aber fest damit, dass die ohne Einschränkungen erteilt und dabei auch die Veränderung des neu eingeführten Hauptlaufes über fünf Kilometer wie beantragt berücksichtigen wird. „Zurzeit haben wir schon rund 250 Meldungen. Die Masse wird allerdings erst am Lauftag kommen“, sagt Jürgen Robbel vom ASC West. Er rechnet mit 1200 bis 1300 Teilnehmern, den Spitzenwert von 1600 Läufern werde man aber nicht mehr erreichen.

Die Staffelläufe wurden wegen zu wenig Anmeldungen gestrichen

Auf die neue Fünf-Kilometer-Strecke, die über zwei Runden durch die Innenstadt und nach dem Start am Ratinger Marktplatz über die Lintorfer Straße direkt zum Hauser Ring führt, setzen die Organisatoren große Hoffnungen. Die Distanz, bei der einst Dieter Baumann in Barcelona olympisches Gold geholt hatte, sei auch für sportlich ambitionierte Läufer „aus dem Stand“ zu bewältigen. Robbel: „Für die zehn Kilometer muss man dagegen schon richtig trainieren.“ Der Hauptlauf ist ohne Bestzeitbegrenzung für alle Läufern offen.

Gestrichen wurden dafür die Staffelläufe. Es habe einfach zu wenig Meldungen gegeben, begründet der Organisator. Ein weiterer Grund für die geringe Resonanz: Die Läufer warten nicht gerne in der Kälte, das habe man bisher unterschätzt. „Und viele Laufgruppen sind gerne gemeinsam unterwegs und können dabei ein Schwätzchen halten“, weiß Robbel.

Die Versorgungsstandorte mit Speisen und Getränken werden wie bisher in der Aula der Friedrich-Ebert-Schule und am Marktplatz eingerichtet. Erstmals übernimmt die Ratinger Feuerwehr mit dem Löschzug Mitte die Heißgetränkversorgung im Zieleinlauf.

2500 Flugblätter wurden verteilt

Wer sich kurzfristig für eine Teilnahme entscheiden will, kann sich online bis zum 3. Januar, 24 Uhr, am 5. Januar von 11 bis 13 Uhr und am Veranstaltungstag ab 9 Uhr im Wettkampfbüro in der Friedrich-Ebert-Schule an der Philippstraße 30 anmelden.

Zur Siegerehrung auf dem Marktplatz wird – nachdem Bürgermeister Harald Birkenkamp schon die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hat – der stellvertretende Bürgermeister David Lüngen neben den Vertretern der Hauptsponsoren von der Sparkasse und dem Flughafen Düsseldorf erscheinen.

Los geht es am Veranstaltungstag gegen 11 Uhr mit dem Bambini-Lauf (rund 500 Meter) für die Jahrgänge 2006 und jünger. Dem folgen dann um 11.20 und 11.40 Uhr zunächst die Schülerläufer I (circa 1,1 Kilometer) der Jahrgänge 2002 bis 2005 und II (circa 2,2 Kilometer) der Jahrgänge 1998 bis 2001.

Gegen 12 Uhr erfolgt der Startschuss für den neu eingeführten Fünf-Kilometer-Lauf für die Jahrgänge 1999 und älter. Ab 13 Uhr können sich die Läufer auf die Strecke rund um die historische Ratinger Innenstadt für den Hauptlauf (zehn Kilometer) der Jahrgänge 1997 und älter machen. Auf die 35. Auflage des Ratinger Neujahrslaufes weisen zahlreiche Werbebanner im Stadtgebiet hin. Zudem wurden 2500 Flugblätter verteilt.

Welches Wetter wünscht sich Jürgen Robbel? „Trocken und kalt soll es sein – damit es auch ein Winterlauf bleibt.“ Und selbst wenn der Winter bis zum 6. Januar noch Einzug halten sollte, ist ihm nicht bange: „Die Stadt hat uns bisher immer so gut geholfen, geräumt und gestreut.“

 

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